Ecuador - Land der Vielfalt

Ein Mikrokosmos aus Sensationen und Geschmäckern im Zentrum unseres Planeten: Das ist Ecuador. Ein einzigartiges Land, wo sich alle Kulturen, Völker und Landschaften Lateinamerikas zusammenschliessen, um die herrlichste Melange der Welt zu kreieren.

Ecuador liegt über der Äquatorlinie im Nordwesten Südamerikas. Es grenzt im Norden an Kolumbien und Peru, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifik. Mit 283‘561 Quadratkilometern Fläche ist es das achtgrösste Land Südamerikas und hat eine vielseitige Geographie, bestehend aus vier verschiedenen Regionen: Anden, Amazonas, Küste und Galapagos.

Vier Welten kommen hier zusammen; von der warmen Küste, die sich Stück für Stück erhebt bis zu schneebedeckten Höhen und gemässigten Tälern der Anden, um zum Schluss in den grünen Teppich des Amazonas mit seiner Biodiversität überzugehen. Zur Krönung liegt weitab des Festlands im pazifischen Ozean die Inselkette Galapagos.

GALÁPAGOS-INSELN

Die Galapagos-Inseln sind ein Ensemble aus 14 Inseln und einer Serie von Schären, 972 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt gelegen. Die Inseln, ihr Nationalpark und das biologische Meeresreservat formen zusammen die einzige Provinz Ecuadors, die vollständig vom Wasser umgeben ist.

Die Galapagos-Inseln sind von vulkanischer Herkunft und beherbergen einzigartige Spezies wie beispielsweise Leguane, Galápagosschildkröten, Albatrosse, Tölpel und Seelöwen. Der besondere Mix von Flora & Fauna und die einmalige Art, wie sich viele Spezies entwickelt haben, dienten als Objekt für die wissenschaftlichen Studien von Charles Darwin über die Herkunft der Spezies.

Santa Cruz ist die bevölkerungsreichste Insel, wo sich auch die Hauptstadt der Provinz befindet: Puerto Ayora. Obwohl die Inselgruppe auf der Äquatorlinie liegt, wird das Wasserklima durch die Humboldt-Strömung beeinflusst, der kaltes Wasser aus dem Süden mit sich führt. Über das ganze Jahr hinaus herrscht eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius.
Da die Galapagos-Inseln einen natürlichen Versuchsraum bieten, wie es ihn sonst nirgends auf der Welt gibt, ist die Inselkette und ihre Ressourcen von der UNESCO im Jahr 1979 zum Weltnaturerbe ernannt worden.

KÜSTENREGION

Ebenen, Berggipfel, Flachland und Strände, die sich vom pazifischen Ozean bis hin zu den Ausläufern der Anden erstrecken – gepflegt von Frauen und Männern aus allen Ecken Ecuadors. Die geographische Vielfalt ist ein Hauptargument, um sich in die ecuadorianische Küste zu verlieben.

Diese Küstenregion umfasst sieben Provinzen, von Esmeraldas im Norden bis hin zu El Oro an der Grenze zu Peru im Süden. Dazwischen befinden sich Manabí, Santo Domingo, Los Ríos, Guayas und Santa Elena. Guayaquil – die bevölkerungsreichste Stadt und das wirtschaftliche Zentrum des Landes – ist der kulturelle, wirtschaftliche, politische und demographische Dreh- und Angelpunkt der Küste.

Das feucht-warme Klima, das über das ganze Jahr hinweg vorherrscht, ermöglicht eine vielseitige Landschaft von den grünen Mangroven in Esmeraldas bis zu den trockenen Tropenwäldern in Manabí. Einige der prestigeträchtigsten Gerichte der ecuadorianischen Gastronomie wie Ceviche und Encocado kommen aus dieser Region.

Strände, Buchten, Kliffe, Savannen, historische Städte und Industriegebiete sind Charakteristika der Küste. Zum Osten hin verschmilzt die Region mit einem gewaltigen Naturwall – die Kordilleren der Anden, der Ort, der die Völker und Gebräuche der Gebirge beherbergt.

GEBIRGSREGION

Wie eine gemässigte Oase aus fruchtbarer Landwirtschaft, Ödland, Tälern und Schnee. Die Gebirgsregion ist die höchst gelegene Region des Landes und der Hauptteil besteht aus der Erhebung der Anden, die von 1'500 Metern über dem Meeresspiegel bis hin zu den 6'310 Metern des Vulkans Chimborazo - dem höchsten Punkt Ecuadors - reicht.

Von Carchi bis Loja umschliesst die Sierra zehn Provinzen. Quito, die Hauptstadt Ecuadors, befindet sich am Fuss des Vulkans Pichincha und ist Heimat einer der besterhaltensten Altstädte der Welt. Andere Erhebungen mit Gipfeln, die das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt sind, sind der Cayambe, Cotopaxi und die Ilinizas.

Die Gebirgsregion beherbergt einige der bekanntesten Wahrzeichen Ecuadors wie zum Beispiel die weitläufigen Mosaike der Mais-, Kartoffel- und Getreideplantagen in Tungurahua, die puren Gewässer der Lagunen in Imbabura und die sandigen Täler der Langlebigkeit in der Provinz Loja. Wie Beschützer des amazonischen Schatzes, führen die Berghänge der Anden hinunter bis zum Osten, um die Region mit der grössten Biodiversität zu begrüssen: den Amazonas.

AMAZONASREGION

Der Abstieg bis zum Amazonasbecken, die östlichste Region Ecuadors, ist eine der schönsten Reservate für Biodiversität des Planeten. Das Amazonasgebiet ist Heimat eines tropischen Regenwalds mit steilen Gebirgskämmen , Nebenflüssen und Wasserfällen, die hinabfliessen bis zum tiefen Urwald, wo die feuchten Tiefebenen florieren. Der Urwald deckt den grössten Teil der Region ab. Der Amazonas ist die grösste, aber bevölkerungsärmste Region des Landes.

Eine der natürlichen Schmuckstücke Ecuadors befindet sich im Amazonasgebiet. Der Yasuni Nationalpark – mit fast 10'000 Quadratkilometern – bildet das Zuhause für tausende Spezies von Tieren, Pflanzen und unerreichbaren Menschengruppen, die in freiwilliger Isolation leben: die Tagaeri und Taromenane.

Andere Völker, die in dieser Region leben, sind die Quechua, Huaorani, Secoya und Cofán, welche uralte Bräuche bezüglich des Wohnens, der Jagd, der Sozial- und Familienstruktur aufrechterhalten.

Zahlungen

ZAHLUNGSMÖGLICHKEITEN

Folge Uns

  • Facebook Facebook
  • Google+ Google+
  • Twitter Twitter
  • Skype Skype